"Er spielt, als sei das das Natürlichste von der Welt – das sind die wahren, ganz großen Künstler!"
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CD-Neuerscheinung: Louis Vierne - Klavierwerke Vol. 1
Louis Vierne - Klavierwerke Vol. 1
Suite bourguignonne op. 17
Air à danser Deux pièces op. 7
Silhouettes d'enfants op. 43
Airs de danse
Trois Nocturnes op. 34
Louis Vierne hinterließ ein bahnbrechendes Vermächtnis für die Orgel. Seine außergewöhnlich anspruchsvolle und hochwertige Musik in fast allen anderen Genres ist jedoch seitdem in Vergessenheit geraten. Michael Schöch, wie Vierne ein Virtuose sowohl an der Orgel als auch am Konzertflügel, widmet seine neueste SACD dem gesamten Klavierwerk des französischen Spätromantikers.
Anstoß
Schon die erste Folge, mit dem Fokus auf frühen Werken, zeigt einen vielfältigen Komponisten, der überaus pianistisch zu schreiben versteht und dabei subtile Stimmungsbilder auf die Bühne zaubert. Die „Suite Bourguignonne“ von 1899 zeichnet in sieben idyllischen Charakterstücken einen ländlichen Tag nach, vom morgendlichen Gesang bis zum „Clair de lune“.
Schwalbe
Da ist Debussy nicht fern, wie auch bei den drei Nocturnes op. 35: Inspiriert vom erhabenen nächtlichen Eindruck der mächtigen Kathedrale St. Ouen in Rouen erinnert das erste an die „Cathédrale engloutie“ des berühmten Kollegen - die sternenfunkelnde Nachtstimmung des dritten enthält sogar den Gesang einer Nachtigall…
Spitze
Michael Schöch versteht, diese farbenreiche Musik mit leuchtender Eleganz zu gestalten. Neben den großen Zyklen widmet sich der ebenso entdeckungsfreudige wie vielseitige Künstler auch den kleineren Stücken, von denen einige erst posthum veröffentlicht wurden. Zur Seite steht ihm bei der Aufnahme im Konzertsaal der Abtei Marienmünster der unverwechselbare Klang des Steinway Konzertflügel „Manfred Bürki“, der mit seinem Baujahr 1901 genau zur Entstehungszeit dieser Werke passt. Auf die Fortsetzung, dann mit Kompositionen aus der späteren Schaffenszeit, darf man sich jetzt schon freuen!
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DISKOGRAPHY
About
Michael Schöch ist einer der wenigen Musiker, die das Klavier- wie auch das Orgelrepertoire in gleichem Umfang auf höchstem Niveau beherrschen. Seit seinem 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD im Fach Orgel, einer Auszeichnung, die zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder vergeben wurde, konzertierte er in bedeutenden Sälen (Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein, KKL Luzern, Leipziger Gewandhaus, Philharmonie im Gasteig München, Münchener Herkulessaal, Semperoper Dresden, Berliner Philharmonie, Berliner Konzerthaus) und Kirchen (u.a. die Dome von Riga, Passau, Merseburg, Mainz und Speyer) sowie mit renommierten Orchestern (u.a. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Stuttgarter Kammerorchester, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin). Zahlreiche CD-Aufnahmen (OehmsClassics, MDG, Naxos) dokumentieren sein Schaffen.
Seit 2015 ist er Professor für Orgel am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und seit 2024 künstlerischer Leiter des Internationalen Paul-Hofhaimer-Wettbewerbs Innsbruck.
Michael Schöch is one of few musicians to be equally proficient in both the piano- and organ repertoire to the same extent and standard. Since being awarded 1st prize at the ARD International Music Competition in the organ category, an award that was issued again for the first time in 40 years, he performed at famous places (Wiener Konzerthaus, Leipziger Gewandhaus, Philharmonie im Gasteig München, Münchener Herkulessaal, Semperoper Dresden, Berliner Philharmonie, cathedrales of Riga, Passau, Merseburg, Mainz and Speyer) and with renowned orchestras (Bavarian Radio Symphony Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Stuttgart Chamber Orchestra, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Orchestre de l’Opéra de Rouen).
Michael Schöch’s work is documented in numerous broadcast recordings (such as ORF, BR, SWR, Deutschlandradio) as well as various album productions (OehmsClassics, MDG, Naxos).
Michael Schöch studied Piano in Innsbruck (Bozidar Noev), Munich (Gerhard Oppitz) und Salzburg (Pavel Gililov) as well as organ in Munich (Edgar Krapp).
Since 2015 he is Professor of Organ at the Tiroler Landeskonservatorium and since 2024 he is Artistic Director of the International Paul-Hofhaimer-Competition Innsbruck.
"Musik auf Höchstniveau: Es gibt sogar ganz und gar zauberhafte Momente zu bewundern, etwa, wenn Schöchs hinreißendes Pianissimo aufleuchtet (...)Es entsteht eine wahre
Pracht: Virtuosität, schillernde Farben und dynamische Entwicklungen durch das gesamte Lautstärkespektrum, die derart homogen fließend registriert werden, dass man meinen möchte, die Herkulessaalorgel ließe sich anschlagdynamisch spielen."
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