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Michael Schöch | Pressestimmen
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Pressestimmen

Stereo, Oktober 2016

Robert Oberaigner, seit 2013 Soloklarinettist der Staatskapelle Dresden, und Michael Schöch lassen den Stücken höchst elegante und schön klingende, dynamisch reich abgestufte Interpretationen angedeihen.

The New Listener, September 2016

Pianist Michael Schöch brilliert mit lupenreinem Spiel und beeindruckendem Schönklang. Die atemberaubenden technischen Schwierigkeiten meistert er in spielerischem Gleichmut und gestaltet auch von der Linienführung aus, so gut es die Linien zulassen

Badische Zeitung 09.08. 2016

Sie interpretieren die Preziosen – da lässt sich die B-Dur-Sonate op. 107 einbeziehen – als das, was sie sind: subtile, ausdrucksvolle, meisterliche Kammermusik, die ihrem Wesen nach stark auf Klang zielt.

Oberaigner kann Linien und Kantilenen zeichnen, mit dem aufmerksamen Pianisten gelingt die Interaktion bestens. Viel Melos, häufig eine Scherzo-Aura. Zartes findet sich… In summa: quadratisch, praktisch, gut.

nmz online 30.06.2016

Das Abschlusskonzert schließlich bewies einmal mehr Beethovens Modernität, die sich in seiner 4. Cellosonate furios offenbart, wenn sie so authentisch wie von Cellist Norbert Anger und Pianist Michael Schöch vorgetragen wird.

Der Neue Merker Juni 2016

Beethoven war mit den „Sonaten für Klavier und Violoncello C‑Dur (op. 102/1) D‑Dur (op. 102/2) vertreten. .. Bei Norbert Anger, Violoncello und Michael Schöch, Klavier war es ein kongeniales Miteinander…Anger und Schöch bevorzugten eine „kernige“, kraftvolle Art, nicht ohne Sensibilität, auf hohem Niveau.

Tiroler Tageszeitung 18.04. 2016

Er jagt den Pianisten – wie man hörte zur Freude des hochmusikalischen, flinkfingrigen Michael Schöch – durch Skalen und Schwierigkeiten..

Kronenzeitung 19.04. 2016

Das Concertino von Jean Françaix in seiner Transparenz und feinen Eleganz ist das frühe Meisterwerk eines hiezulande schmählich vernachlässigten Komponisten: Michael Schöch fand jene Klarheit, die das Werk braucht, um seine Wirkung zu entfalten…

The New Listener, April 2016

Mit klarem und durchsichtigem Ton glänzt der Pianist und Organist Michael Schöch am Soloinstrument. In flexibler Wendigkeit stellt er sich schlagartig auf neue Situationen ein, wobei sein Spiel stets locker bleibt. Auffallend ist sein orchestrales Denken: Übernimmt er thematisches Material aus dem Orchester, so bietet er es auch mit den klanglichen Charakteristika des jeweiligen Instruments an. Fein ist entsprechend auch sein Gespür für Phrasierung und dynamische Schattierungen.

Dem Concertino von Jean Françaix belässt er einen frischen und knackig-markanten Ton, der einen Hauch von ins Chansonmilieu abgedrifteter Wiener Klassik mitschwingen lässt.

Tiroler Tageszeitung 11.12.2015

Julius Reubke ist ein Fall für Michael Schöch. Beide seltene Doppelbegabungen auf Klavier und Orgel, virtuose Könner auf ihren Instrumenten mit analytischem Blick für das formal Wesentliche und Sinn für den mystischen Kontext, eigenwillig im Anspruch, den eigenen künstlerischen Weg zu finden. Was die beiden jungen Männer zusammenführt, ist Musik, die Reubke schrieb und Schöch interpretiert.

Eine Seelenverwandtschaft ist spürbar. Aber bei Schöch liegt, wenn man ihm genau zuhört, diese Empfindung nahe, was immer er spielt. Er ist ein Ausnahmetalent nicht nur aufgrund seiner manuellen Fähigkeiten auf Klavier und Orgel, sondern in seinem interpretatorischen Tiefsinn auf der Suche nach dem Wesen der Werke.

Als Doppelinterpret ganz in seinem Sinn legt Schöch, mit der Orgelsonate schon lange vertraut, erstmals das Gesamtwerk von Reubke auf CD (Label: Oehms/BR Klassik) vor..Mit wachsendem Staunen ist dieses Jugendwerk zwischen entfesselter Virtuosität und Empfindsamkeit, Emphase und Versenkung zu erleben, werden Spuren der Zeit und Überwindung konstatiert, Schöch macht das strukturell und klanglich in seiner Eigenart aus Kunstanspruch und Natürlichkeit begreifbar. Eine Referenzeinspielung.

Badische Zeitung 13.10.2015

Bei Klavier und Orgel gleichermaßen auf Höchstniveau agierende Tastenleute sind selten. Michael Schöch ist einer. Das Œuvre Julius Reubkes profitiert davon. Bei der b-Moll-Sonate erweist sich der Oppitz-Eleve als technisch souveräner Pianist, der auch im Kontext eines orchestralen Klaviersatzes den lyrischen Klangzauber des früh gestorbenen Liszt-Schülers versinnlicht. Dass die Orgelsonate mit ihrer Adaption des (Rache-)Psalms 94 das eigenständigere Opus ist: Auch daran lässt Schöch, 2011 im Fach Orgel Gewinner des seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen Ersten Preises beim Münchner ARD-Wettbewerb, keinen Zweifel. Der 1985 geborene Krapp-Schüler hat ein Faible fürs Mystische, weiß die Dramatik des c-Moll-Werks zu inszenieren.

Schaffhauser Nachrichten 2.6.2014

Das warme, durch die romanischen Fenster des Münsters eindringende Abendlicht verlieh dem sakralen historischen Raum eine kraftvolle meditative Stimmung, welche im begnadeten Orgelspiel von Michael Schöch eine eindrückliche musikalische Fortsetzung fand…Mit traumwandlerischer Sicherheit und Intuition entwickelte Michael Schöch die von tröstender Ruhe und Innigkeit getragenen Fugenelemente, um sie dann zu einem Ganzen zu vereinen… Voll in die Tasten greifen konnte er dann bei der virtuosen Interpretation der fünfstimmigen Choralbearbeitung «An den Flüssen von Babylon», BWV 653b und der abschliessenden Fantasia und Fuge g-Moll, BWV 542. Mit stehendem Applaus würdigte das Publikum das Orgelspiel dieses jungen Meisters.

Thurgauer Zeitung 2.6.2014

Michael Schöch, der den ersten Programmteil an der Orgel im vollbesetzten Münster darbot, war eine Extraklasse für sich und bot eine Sternstunde von allerhöchster Registerkunst und verzauberte mit einem fast romantischen Bach.

Stuttgarter Zeitung, 14.4.2014

Dass ein Musiker sowohl auf dem Flügel als auch an der Orgel spielt, kommt selten vor, dass er beides gleichermaßen gut beherrscht, noch viel seltener. In der musikalischen Gestaltung zeigte sich Schöch vielschichtig. Dass er ein Virtuose ist, demonstrierte er in den schnellen Ecksätzen des Haydn-Konzerts, das die epochentypischen Läufe und Figurationen aufweist. Raffinierter ist der langsame Mittelsatz, den Michael Schöch klangsensibel und mit weitgesponnenen Phrasierungen zelebriert.

Süddeutsche Zeitung München, 19.03.2014

…Musik auf Höchstniveau…Es entsteht eine wahre Pracht: Virtuosität, schillernde Farben und dynamische Entwicklungen durch das gesamte Lautstärkespektrum, die derart homogen fließend registriert werden, dass man meinen möchte, die Herkulessaalorgel ließe sich anschlagdynamisch spielen.

Schwäbische Post 04.08.2013

Züngelnde Flammen ekstatischer Orgelmusik hat der junge Organist Michael Schöch am
Freitagabend der Münster-Orgel entlockt. Mit der mitreißenden Inferno-Fantasie von Max Reger und Auszügen aus Messiaens Pfingstmesse, zeigte der Künstler in bestechender Technik den mitreißenden und aufwühlenden Charakter der Orgelmusik. Die skurrilen Klangbilder, die Messiaens Werk so unvergleichlich prägen, liegen dem Künstler. Er schafft eine direkte Verbindung des Hörenden zur Komposition, nimmt gefangen, hüllt gleichsam ein in diese fantastische Klangwelt.

Der Neue Merker Juli 2013

Ganz zärtlich zarte, ätherische Klangwelten eröffnete der junge Innsbrucker bei zwei ausgewählten Louis-Vierne-Stücken, während sich die Klais-Orgel bei Charles Widors 6. Orgelsymphonie in allen möglichen schillernden Farben zeigen konnte, dank Schöchs hoher Orgelkunst. Auffällig, wie offenbar ganz lässig Schöch an seinem Instrument sitzt, was man sogar an seiner Rückansicht erkennen kann. Er spielt, als sei das das Natürlichste von der Welt – das sind die wahren, ganz großen Künstler!

Internet-Magazin „Egotrip“ Mai 2013

Michael Schöch ist ihm dabei mit einem zurückhaltenden, ausgesprochen weichen, fast zarten Anschlag ein idealer Partner, der ihn nie übertönt, jedoch auch nie in den Hintergrund zurücktritt… Michael Schöch bewegte sich sowohl bei der Begleitung als auch in seinen eigenständigen Passagen auf Augenhöhe mit Mitterrutzner und beeindruckte mit seinem variablen Anschlag, der jede Stimmungsvariante des jeweiligen Liedes überzeugend zum Ausdruck brachte.

Tiroler Tageszeitung 9.4. 2013

Michael Schöch setzte sich diesmal statt wie bisher an den Hammerflügel und gab dem sequenzreich verwobenen Konzert mit seiner fesselnden Musikalität und differenzierten Virtuosität damit eine neue, überzeugende Kraft.

Stuttgarter Zeitung 06.08.2012

..das hörte man hier in Perfektion. Langer, sehr langer Applaus für einen Ohr wie Herz bewegenden Musiker

Tiroler Tageszeitung 2.5. 2012

Michael Schöch ist auf der Suche nach dem jeweils idealen Klang und Ausdruck der Musik schon weit, dem Klavierpart entlockte er mit überlegener Technik die nötige Sperrigkeit, aber auch schweifende Sehnsucht. Schöchs Anschlag ist wunderbar, kann meißeln, leuchten und glitzern.

Kronenzeitung, 2.5.2012

Umso erstaunlicher erschienen die Ge- und Entschlossenheit der Interpretation durhc den Tiroler Ausnahme-Pianisten und ARD-Preisträger Michael Schöch. Mit einem klaren Klangkonzept und einer traumwandlerisch sicheren Technik gestaltete Schöch das Klavierkonzert ganz in Übereinstimmung mit dem Orchester.

Fränkischer Tag, Bamberg 17.01.2012

…Nach der Pause gab es …endlich wieder eine komplette Vierne-Symphonie zu hören, und zum ersten Male war es die Nummer zwei in e-moll. Hier zeigte sich Schöch als reifer Beherrscher der symphonischen Form mit ihren so mannigfaltigen Charakteren. Beeindruckend meißelte er die gewaltige Steigerung des Largo-Satzes heraus….Stilsicher behauptete er sich im witzig registrierten Scherzogetümmel und arbeitete im majestätischen Finalsatz die zyklische Themenbindung zum Eingangsallegro plastisch heraus. In der „elfischen“ Zugabe aus der Feder Joseph Bonnets, wie alles andere auswendig gespielt (!), konnte Schöch abermals seine klavieristische Bravour zeigen…

Kronenzeitung, 28.11.2011

Es war vor allem Michael Schöch als Pianist. Seine technische Brillanz ist unumstritten. Aber das allein wäre zu wenig. Michael Schöch fand eine stimmige Balance zwischen dem Expressiven und dem Stillen. Wärme und Wohlklang brachte er zum Leuchten und erschuf mit spielerischer Leichtigkeit den Liszt´schen Klangkosmos. Ein Klangkosmos voll Schönheit, Präzision und Spannung.Spitzenklasse!

Tiroler Tageszeitung 27.11. 2011

Schöch rückte mit einem bewundernswert sinnfälligen Programm Liszts vernachlässigtes Spätwerk in den Mittelpunkt..Musiker wie Schöch stechen mit Programmen solcher Zusammenhänge aus dem üblichen Programmeinerlei bereichernd heraus!

Süddeutsche Zeitung München, 12.09. 2011

Eindeutiger Sieger. – Es war dieser erster Preis am Ende so klar wie selten einer. Sicher: Michael Schöch war der einzige ehemalige Münchner Student, der das Finale erreicht hatte. […] Doch die Natürlichkeit, Rundheit und die Plastizität seiner Registrierungen ließe sich so allein nicht erklären, wie die feine Abstimmung auf den Orchesterklang im Pflichtstück, Paul Hindemiths „Kammermusik Nr. 7“ op.46/2 beweist. Und schon gar nicht die phantastische Geläufigkeit – Schöch studiert auch Klavier -, die bestechende Klarheit und die sichere formale Raffung, mit der er am Tag zuvor die Sonate „Der 94. Psalm“ von Julius Reubke gespielt hatte…

Frankfurter Allgemeine Zeitung – Feuilleton 23. 09. 2011

…Völlig eindeutig siegte im Orgelwettbewerb mit einem berechtigten ersten Preis der Überflieger Michael Schöch: So etwa in Reubkes „94. Psalm“ symphonisch oder im abschließenden Hindemith-Konzert kammermusikalisch. Er vermochte auch als Einziger den von allen Kandidaten befolgten Einheitsstil weitestgehend manual- und registerwechsellosen Bach-Fugen-Spiels nicht als Einengung empfinden zu lassen…

Tiroler Tageszeitung 24.10. 2010

…Den Werken nahm Schöch von Beginn an ihre brillant-virtuose Oberflächlichkeit: Statt die Klangblöcke bloß mächtig aneinanderzureihen, mied er die Pompösität Liszt’scher Klavierfantasien: Schöch suchte eine Intimität, die jegliche technische Zumutung völlig einfach und selbstverständlich wirken ließ…Schöch zeigte sein besonderes Gespür für die Struktur, für lange dynamische Steigerungen sowie ungewöhnlich feine Pedalgestaltun. Vor allem berührt er mit dem Instinkt, auch lange Werke geschlossen wirken zu lassen…Alle Werke musizierte Schöch so kurzweilig und erfüllend, dass man noch stundenlang hätte zuhören mögen.